Scott Wells (USA):                    Ensemble States

Wir beginnen mit der Wahrnehmung unseres Körpers und gehen dann dazu über, in der Gruppe zu forschen. Wir spielen mit dem freien Ausdruck, der sich in den 5 Rhythmen, der Soul Motion, der Körperarbeit (Körperwahrnehmung) und der Contact Improvisation wiederfindet . Diese Formen integrieren wir in der Gruppenimprovisation, im Ausdruck und im Spiel.

 

 

Der Inhalt des Unterrichts setzt sich zusammen aus:

 

Contact Improvisation, Ensemble Tuning, Authentic Movement, Körperarbeit,

 

Liften in der Gruppe, Scores, Performance Jamming.

 

Sourcing (Voraussetzung/Quelle): in Verbindung zu kommen mit dem Körper, mit Impulsen und

 

mit Spontanität.

 

Ensemble States (Gesamtabstimmung): Contact Improvisation, Komposition und Nichtkomposition, sich auf spielerische Art und Weise miteinander verbinden.

 

Scores: Spiele und Strukturen, um aufmerksam zu werden und das Denken loszulassen.

 

 

Wir werden Contact Improvisation tanzen, in Stille oder mit Musik, während wir Kontakt mit dem Raum, der Zeit und der Bewegung aufnehmen - unsere Kreativität einsetzen - der Moment erschließt sich aus dem spielerischen Ausprobieren...

 

 

1981 entdeckte Scott Wells Freude an der Contact Improvisation, nachdem er sich kritisch mit dem Modernen Tanz auseinander gesetzt hatte. Er befand sich zwischen beiden Tanzstilen und leitete zu dieser Zeit eine Kompanie in San Francisco, mit der er auch durch Europa tourte. Scott Wells arbeitete künstlerisch mit Skatebordern und Boxern und choreographierte die „West Side Story“. 2005 erhielt er den „Izzle for Outstanding Choreography“, und wurde vom Dance Magazine als einer der 25 interessanten Choreographen bezeichnet.

 

Nachdem er seinen MFA (Master for Arts) in Tanz von der Universität in Illinois erhielt, zog er nach San Francisco und gründete eine Kompanie mit der bekannten Tänzerin Kathleen Hermesdorf. Seine erste Kompanie setzte sich aus jungen ausgebildeten Tänzer*innen aus Illinois zusammen und während die erste Show nur 15 Zuschauer*innen hatte, performte die SW&D im Sommer in großen Häusern und im Theater Artraud und erhielt von den Medien vielversprechende Kritiken.

 

Auch wenn es schien, als ob SW&D sehr berühmt wurde, tourte die Kompanie nur im Umland von San Francisco, vollbrachte jedoch außergewöhnlich gute Tanzarbeit.

 

Scott Wells weit verbreiteter Bekanntheitsgrad in der Contact Improvisation machte es möglich, dass er in zahlreichen Ländern, (Türkei, Kanada, Deutschland, Rumänien, Kroatien, Dänemark, Holland und Ungarn) unterrichtete und performte.

 

2009 unterrichtete er in Deutschland, Spanien und Österreich seinen neu kreierten künstlerischen Ansatz.